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Corona-Testpflicht bei Einreise aus Risikogebieten

Seit 8. August 2020 gilt eine bundesweit angeordnete Testpflicht für Rückkehrer aus internationalen Risikogebieten.

Testpflicht

Wer nach Deutschland einreist und sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, muss nach der Testpflichtverordnung des BMG entweder ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 nachweisen oder innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise einen Test machen. Der Test muss in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut unter www.rki.de/covid-19-tests aufgeführten Staat durchgeführt worden sein. Falls das Testergebnis bei Einreise mitgeführt wird, darf es bei Einreise maximal 48 Stunden alt sein. Die Testbescheinigung muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Die Kosten für den Test übernimmt der Bund über den erhöhten Zuschuss zur Krankenversicherung, wenn der Test innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise erfolgt.

Kontrolle und Durchsetzung

Es sind keine Zwangstests geplant. Wer jedoch als Einreisender aus einem Risikogebiet innerhalb von 14 Tagen nach Rückkehr aus einem Risikogebiet auf Anforderung keinen Test duldet, muss mit einer Geldbuße rechnen. Bei Einreise mit Auto oder Zug sollen in Grenznähe Stichprobenkontrollen durch die zuständigen Behörden durchgeführt werden.

Ausnahmen

Die Testpflicht gilt nicht, wenn jemand das Risikogebiet ohne Zwischenaufenthalt durchreist hat. Außerdem gelten die Ausnahmen nach den jeweiligen Landesverordnungen über die Einreise-Quarantäne auch als Ausnahme von der Testpflicht nach Bundesverordnung. Beispielsweise ist kein Test bei Auslandsaufenthalten unter 48 Stunden nötig.

Weitere Informationen zum Thema Urlaubsrückkehr enthält unser aktueller Beitrag „Urlaubsrückkehr in Corona-Zeiten“.

Zudem hat das BMG eine FAQ- Liste mit den häufigsten Fragen zur bundesweiten Testpflicht online gestellt.