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Frauenpower im Baugewerbe: Lucy Schlichtherle

Frauen auf der Baustelle. Eine Seltenheit? Tatsächlich ist die Baubranche schon längst keine reine Männerdomäne mehr. Hier stellen wir deshalb wöchentlich eine Frau vor, die in einem unserer 3.100 Bau- und Ausbaubetriebe tätig ist. Von der Fliesenlegerin bis zur Straßenbauerin und von der Ausbildung bis zum eigenen Unternehmen – diese Frauen zeigen, wie vielfältig und chancenreich Bauberufe für alle sind!

Kurzinterview mit Maurerin Lucy Schlichtherle

Lucy Schlichtherle arbeitet als Maurerin beim Baugeschäft Johann Schied GmbH & Co. KG im schwäbischen Holzkirchen bei Wechingen.

Was ist Ihr Lieblingswerkzeug oder Ihre Lieblingsmaschine und warum?

Die Maurerkelle ist mein Lieblingswerkzeug, da sie so vielseitig ist - genau wie mein Beruf.

Welche Momente im Berufsalltag bereiten Ihnen ganz besonders viel Freude?

Es ist ein toller Moment, wenn ich eine Aufgabe bekomme, die ich alleine meistern kann. Die Verantwortung, die ich dann tragen darf, und das Vertrauen in meine Arbeitsleistung machen mich stolz.

Welche Hürden haben Sie auf dem Weg zu Ihrem jetzigen Arbeitsplatz gemeistert?

Herausfordernd waren für mich generell die Schulzeit sowie verschiedene Praktika, die ich durchlaufen habe, bis ich am Ende zu meinem Traumjob als Maurerin gefunden habe.

Was muss sich verändern, damit mehr Frauen Ihren Beruf ergreifen?

Ich denke, dass die Frauen sehen und begreifen müssen, dass sich unser Berufsbild über die Jahre stark gewandelt hat. Die Arbeit ist einfach nicht mehr so körperlich belastend wie früher.

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich sehe mich auch in Zukunft noch als Maurerin auf der Baustelle. Ich bin überzeugt von meinem Beruf - er ist extrem abwechslungsreich und man lernt ständig neue Leute kennen.

Maurerin Lucy Schlichtherle. Foto: Bauinnung Nordschwaben